Personzentrierte Psychotherapie
Ein Raum für Entwicklung


Die Personzentrierte Psychotherapie nach Carl R. Rogers ist in Österreich ein vom Bundesministerium für Gesundheit anerkanntes Heilverfahren und zählt weltweit zu den verbreitetsten Psychotherapierichtungen. Sie ist wissenschaftlich gut dokumentiert und wird laufend weiterentwickelt. Studien zeigen, dass sie seelisches Leid wirksam lindern und persönliche Entwicklung fördern kann – auf der Ebene des Erlebens, des Körperempfindens und des Verhaltens.
Beziehung als Fundament


Im Zentrum des personzentrierten Ansatzes steht die Beziehung zwischen Therapeut:in und Klient:in. Nicht Methoden oder Techniken sind entscheidend, sondern die Qualität dieser Begegnung. Sie bildet die Grundlage dafür, dass Entwicklung und Veränderung möglich werden. Drei Haltungen prägen meine Arbeit:
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Echtheit: eine offene, authentische Begegnung
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Wertschätzung: Sie sind willkommen, ohne Vorbedingungen
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Empathie: das Bemühen, Ihre innere Welt wirklich zu verstehen​
Diese Haltung schafft einen sicheren Rahmen, in dem auch Unsicheres oder Schmerzhaftes Platz haben darf. Und manchmal ist das, was auftaucht, leise, manchmal laut – beides darf seinen Raum haben.
Psychische Gesundheit neu verstehen


Seelische Belastungen verstehe ich nicht als Defizit, sondern als Ausdruck einer Entwicklung, die ins Stocken geraten ist. Im Mittelpunkt steht nicht ein Symptom oder eine Diagnose, sondern Sie als Person – mit Ihrer Geschichte, Ihrem Erleben und Ihren Möglichkeiten. Jeder Mensch trägt die Fähigkeit und das Potenzial in sich, sich weiterzuentwickeln und eigenverantwortlich Entscheidungen zu treffen. In einer vertrauensvollen Beziehung kann dieser Zugang wieder spürbar und nutzbar werden.
Psychotherapie ist kein Ort, an dem jemand vorgibt, wie es geht. Sie ist ein gemeinsamer Weg, auf dem Sie Ihre eigene Stimme wiederfinden. Ich begleite Sie gerne dabei.