Kinder und Jugendliche
Vielleicht weißt du schon genau, warum du Unterstützung suchst. Vielleicht spürst du aber einfach nur, dass etwas nicht passt – eine Leere, Unruhe oder das Gefühl, nicht verstanden zu werden. Beides ist völlig in Ordnung. Jugendlich zu sein bedeutet, vieles neu zu sortieren:
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deinen Platz in der Schule oder Ausbildung
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Freundschaften und Beziehungen
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Veränderungen deines Körpers
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Sexualität und Identität
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die Fragen, wer du bist, wer du sein möchtest und wohin du willst
Gründe, warum Therapie hilfreich sein kann:
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anhaltende Traurigkeit oder Rückzug
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Unruhe, innere Anspannung oder Angst
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Druck in der Schule oder Ausbildung
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Konflikte in der Familie oder im Freundeskreis
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das Gefühl, nicht verstanden zu werden
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ein belastetes Verhältnis zu dir selbst oder zu deinem Körper
In meiner Praxis findest du einen Raum, in dem du nichts leisten musst. Einen Ort, an dem deine Fragen und Gefühle ernst genommen werden. Hier gibt es kein richtig oder falsch. Hier darfst du einfach du selbst sein – ohne Druck und ohne Bewertung.
Die Therapie beginnt in der Regel mit einem Gespräch mit deinen Eltern. Auch im weiteren Verlauf sind in Abständen gemeinsame Gespräche mit ihnen vorgesehen, um dich und deinen Prozess zu begleiten. Gleichzeitig ist mir wichtig, dass du einen sicheren und vertraulichen Raum hast. Alles, was du erzählst, bleibt zwischen uns – außer, wenn du ausdrücklich zustimmst oder wenn eine akute Gefahr besteht. So entsteht ein geschützter Rahmen, in dem du dich ausprobieren und entfalten kannst. Und das ist nicht nur ein Versprechen, sondern auch gesetzlich geschützt.
Erwachsene und Paare
Erwachsene
Manchmal gerät das Leben aus dem Gleichgewicht. Belastungen, Krisen oder Konflikte können dazu führen, dass Sie das Gefühl haben, festzustecken oder den eigenen Weg aus den Augen zu verlieren. Vielleicht spüren Sie Erschöpfung, innere Unruhe oder einfach nur, dass „etwas nicht stimmt“.
In meiner Praxis finden Sie einen geschützten Raum, in dem Sie innehalten und Ihr Erleben sortieren können. Ich begegne Ihnen als Gegenüber – präsent, zugewandt und mit dem Wunsch, Sie wirklich zu verstehen. Daraus können neue Blickwinkel entstehen: mehr Sanftheit im Umgang mit sich selbst, mehr Klarheit in Entscheidungen und mehr Vertrauen in das, was längst in Ihnen angelegt ist.
Ich sehe mich nicht als Expertin für Ihr Leben, sondern als Übersetzerin für das, was in Ihnen gehört und gespürt werden möchte. Psychotherapie kann so zu einem Weg werden, sich selbst näher zu kommen – Schritt für Schritt, in Ihrem Tempo.
Paare
Auch in Beziehungen gibt es Zeiten, in denen das Miteinander aus dem Gleichgewicht gerät. Nähe und Distanz, unausgesprochene Verletzungen oder wiederkehrende Konflikte können dazu führen, dass Sie sich nicht mehr wirklich erreichen. Oft geht es dabei weniger um Schuld als um das Bedürfnis, gehört und verstanden zu werden.
In der Paartherapie biete ich Ihnen einen sicheren Rahmen, in dem beide Stimmen Platz haben. Ich sehe meine Aufgabe nicht darin, mich auf eine Seite zu stellen, sondern Ihnen beiden aufmerksam zu begegnen. Manchmal bedeutet das auch, als Übersetzerin zu wirken und Worte oder Bedürfnisse hörbar zu machen, die im Alltag untergehen.
Gemeinsam schauen wir auf Muster, die sich eingeschlichen haben, und auf das, was Sie verbindet. Es geht nicht darum, wer recht hat, sondern darum, einander wieder zu erreichen und Beziehung bewusster zu gestalten.
Eltern
Wenn es Ihrem Kind nicht gut geht, bewegt das die ganze Familie. Vielleicht haben Sie schon vieles versucht. Vielleicht fragen Sie sich aber auch, ob es „schlimm genug“ ist, professionelle Hilfe zu suchen, oder haben Angst, diesen Schritt zu gehen.
Gründe, warum Eltern Begleitung für ihr Kind suchen
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Das Kind wirkt anhaltend traurig, ängstlich oder zieht sich zurück
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Häufige Konflikte zu Hause oder in der Schule
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Leistungsdruck, Mobbing oder Ängste belasten den Alltag
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Das Selbstwertgefühl des Kindes ist geschwächt
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Eltern möchten ihr Kind unterstützen und begleiten
Gründe, warum Eltern selbst Unterstützung suchen
Manchmal sind es nicht nur die Kinder, die Unterstützung brauchen. Auch Eltern selbst können an ihre Grenzen kommen. Sorgen, Ängste oder Unsicherheiten im Umgang mit Konflikten belasten und wirken sich auf das Familienleben aus. In solchen Situationen kann auch eine eigene therapeutische Begleitung für Eltern hilfreich sein – um Kraft zu schöpfen und die Beziehung zum Kind zu stärken.
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Sorgen und Ängste um die Entwicklung des Kindes
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Das Gefühl, an die eigenen Grenzen zu stoßen
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Unsicherheit im Umgang mit Konflikten oder Verhaltensweisen
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Wunsch, die Beziehung zum Kind zu stärken
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Eigene Belastungen, die das Familienleben und die Partnerschaft beeinflussen
Wie die Arbeit mit Kindern abläuft
Die Therapie mit Ihrem Kind beginnt in der Regel mit einem ersten Elterngespräch. Auch im weiteren Verlauf sind in Abständen gemeinsame Gespräche mit Ihnen vorgesehen, um den Prozess zu begleiten. Gleichzeitig ist mir wichtig, dass Ihr Kind einen sicheren und vertraulichen Raum hat: Inhalte aus den Sitzungen werden nicht weitergegeben, außer mit ausdrücklicher Zustimmung Ihres Kindes oder wenn eine akute Gefährdung vorliegt.